Wie aus Widerstand Beteiligung wurde – ein Praxisbeispiel zur erfolgreichen KI-Integration
Sandra (38) hatte vor Kurzem die Leitung des HR-Bereichs übernommen – zuvor war sie Stellvertreterin. Im Vertrieb ihres Unternehmens sollte ein KI-basiertes Kundenmanagement-System eingeführt werden, um die Vertriebsorganisation effizienter zu gestalten und Ressourcen gezielter einzusetzen. Die Kundenauswahl sollte künftig datenbasiert erfolgen.
Die älteren Mitarbeitenden im Vertrieb verweigerten die Mitwirkung. Sie sahen keinen Sinn in der Einführung, fühlten sich übergangen und argumentierten, dass sie ihre Kunden seit Jahren kennen und mit ihrer Vorgehensweise seit Jahren erfolgreich Neukunden gewinnen.
Die Stimmung war angespannt: Beschwerden waren bereits beim Geschäftsführer und dem Betriebsrat gelandet.
In einem ersten Gespräch habe ich mit Sandra die Situation geklärt und Hypothesen gebildet.
Meine zentrale Erkenntnis: Widerstand ist oft Ausdruck von Angst, nicht von Unwillen. In diesem Fall: Angst, den Anschluss zu verlieren.
Im anschließenden Workshop haben wir gemeinsam mit den Betroffenen:
Ängste und Bedenken offen thematisiert
Raum für ehrliche Gespräche geschaffen, ohne Bewertung oder Druck
Das Ziel und den Nutzen des neuen Systems transparent gemacht
Konkret gezeigt, wie KI die tägliche Arbeit erleichtert, nicht ersetzt
Die Bedeutung ihrer Erfahrung hervorgehoben
Klargestellt, dass Kundenbeziehungen und Marktkenntnisse weiterhin unverzichtbar sind
✅ Erste Blockaden konnten gelöst werden
Die Atmosphäre wandelte sich von Konfrontation zu Kooperation
✅ Verständnis und Beteiligung wurden geweckt
Mitarbeiter begannen, aktiv Ideen zur Systemnutzung einzubringen
✅ Integration von Alt und Neu
Die Älteren erkannten, dass ihre Erfahrungen mit dem neuen System nicht ersetzt, sondern ergänzt wird
✅ Führungsstärkung
Sandra erhielt neue Sicherheit in ihrer Führungsrolle und konnte die Einführung konstruktiv weiterführen
1. Widerstand ernst nehmen
Hinter Ablehnung steckt oft Unsicherheit – diese muss adressiert werden
2. Transparenz schafft Vertrauen
Klare Kommunikation über Ziele und Nutzen ist essentiell
3. Erfahrung wertschätzen
Zeigen Sie, wie bewährtes Wissen und neue Technologie zusammenwirken
4. Beteiligung ermöglichen
Menschen unterstützen, was sie mitgestalten können
Technologiewandel, Generationenkonflikte oder Widerstände im Team – ich unterstütze Sie dabei, Veränderungen erfolgreich zu gestalten.
Kostenloses Klärungsgespräch vereinbaren – 30 Minuten, die Klarheit schaffen.